Förderkonzept

 

"FÖRDERN UND FORDERN-

aber

 ÜBERFORDERUNG UND DESTRUKTIVEN DRUCK VERMEIDEN"

 

 

Expliziter Förderunterricht

Integrierter Förderunterricht in allen Klassen nach Bedarf.

Die 2. Lehrerin fördert nach Absprache und gemeinsamer Planung mit der Klassenlehrerin die jeweilige Unterrichtsstunde für SchülerInnen, die gezielter Förderung bzw. Hilfestellung bedürfen.

 

Förderung von SchülerInnen mit nichtdeutscher Muttersprache

Die Schuleingangsphase sollte besonders bei diesen Kindern genützt werden.

 

 Leseförderung

Jede Lehrerin entwickelt für ihre Klasse ein spezielles Lesekonzept.

Im April wird als Schwerpunkt “Lesen“ gesetzt.

Die Klassenbüchereien werden ständig erneuert und vergrößert. Dazu werden

„Buchpatenschaften“ angeboten. Kinder der 4.Klasse betreuen die Schulbücherei.

Dem Vorlesen wird große Bedeutung beigemessen.

In der Vorweihnachtszeit wird dies durch gemeinsame Adventfeiern mit Vorlesegeschichten der Fall sein.

 

Überprüfung von Lernzielen

Dies geschieht bei Bedarf mit Eltern oder Psychologen.

Einsatz des Frühwarnsystems.

Evaluierung durch Eggenberger Rechentest und Salzburger Lesescreening.

Jede Klassenlehrerin überprüft den Erfolg des Lehrens und Lernens in ihrer individuell dafür gestalteten Form.

 

Angebote zur Förderung von besonders begabten SchülerInnen  

Neben laufenden Projekten im Schuljahr erfolgt dies auch durch intensive Individualisierung des Unterrichtes sowie durch differenzierte Unterrichtsgestaltung.

In jeder Klasse wird der Schulversuch “Sprachintensivierung Englisch“ mit zusätzlich 2 verpflichtenden Wochenstunden Englisch durchgeführt.

Empfehlung zur Teilnahme an der Sommerakademie.

Durch die Arbeit am Computer wird die Selbsttätigkeit durch lustbetonten Wissenserwerb angeregt.

Die Schule ist offen für außerschulische Organisationen, die Stunden aus Turnen, Tanzen oder Erlernen eines Instrumentes anbieten. Die Teilnahme wird empfohlen.

 

Einsatz von LehrerInnen nach besonderen Interessen

Das starre Klassenlehrersystem wird durch ein Fächersystem (besondere Fähigkeiten- Interessen von LehrerInnen) ersetzt. In der 3. Klasse wurden nach diesen Kriterien die Leiterreststunden vergeben. Auch BSP, WE, BE und Englisch werden auf diese Weise unterrichtet.

 

Comenius-Projekte 

Zum besseren Verständnis anderer Kulturen arbeitet die Schule gerne an Comenius Projekten mit. Den Kindern soll durch diese Arbeit ein größeres Weltbild sowie Verständnis für ein gemeinsames Europa vermittelt werden. Das Erlernen der Fremdsprache Englisch bekommt dadurch eine andere Dimension und soll als Notwendigkeit empfunden werden.

2 Jahre wurde an dem Projekt „European Reading Development Circle“ gearbeitet. Daran waren eine Schule aus Schweden (Eskilstuna), 2 Schulen aus England (Farnham) sowie 2 Schulen aus Österreich beteiligt. Unsere Schule war koordinierende Schule.

Diesem Projekt ging ein Arbeitstreffen voraus, welches im Vorjahr in Schweden statt fand. SR Christine Lukaschek und Dipl. Päd. Monika Himsl nahmen daran teil.

Vom 11.-15. November 2009 fand dazu das erste Arbeitstreffen in England (Farnham) statt. Aus dem Schulkollegium nahmen 3 Lehrerinnen daran teil.

Das Treffen diente zur besseren Kommunikation, zum Kennenlernen anderer Schulsystem, zum Training der englischen Sprache sowie zum Erarbeiten des Arbeitsplanes für die nächsten Monate.

Das Projekt förderte und forderte nicht nur die Schüler sondern auch die Lehrerinnen.

Zum Abschluss des Comenius-Projektes durften wir  im Mai 2011 Lehrer aus allen Partnerschulen als Gäste zu unserem Schulfest begrüßen.

Bei der Durchführung dieses Comenius Projektes war die Zusammenarbeit der Schulgemeinschaft äußerst wichtig. Diese wurde von allen Beteiligten bei der Sitzung des Schulforums zugesichert.

 

Seit September 2012 nimmt unsere Schule wieder an einem 2-jährigen Comenius-Projekt teil. Das Projektthema "Sustainable Development" (Müll und Recycling) wird als Schwerpunkt in unterschiedlichster Form immer wieder im Unterricht behandelt werden.

Das Start-Arbeitstreffen fand bereits im Oktober 2012 an unserer Schule statt.
Neben Schulen aus Schweden und England nehmen diesmal auch Schulen aus Spanien und der Türkei am Projekt teil.

Die gemeinsame Projektwebseite mit Fotos und Berichten ist hier zu finden:

                    https://sites.google.com/site/sortingrecycling/home

 

Demokratiewerkstatt des Parlaments

Die 3. und 4. Klasse wird an diesem gut organisierten und pädagogisch wertvollen Workshop in Wien teilnehmen.

 

LEBENDIGE  ELTERNARBEIT

 

Das Schulleben soll dadurch durchschaubarer, kooperativer. freundlicher und effizienter für alle Beteiligten werden.

Die anschließenden Visionen darüber mögen als Einstieg in dieses Thema verstanden werden.

 

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E L T E R N S C H U L E

 SCHULE FÜR/ MIT

ELTERN (ERZIEHUNGSBERECHTIGTEN)

 

Gedanken für eine lebendige Eltern(mit)arbeit

Durch Eltern(mit)arbeit ist es möglich mitzuhelfen, dass für alle Beteiligten das Schulleben durchschaubarer, kooperativer, freundlicher und effizienter wird.

Verschiedene Arten der Eltern(mit)arbeit: 

1)   ELTERNABENDE zum Kennenlernen

2)   ELTERNARBEIT, um Spiel, Spaß und Feier zu fördern

3)   ELTERNARBEIT mit pädagogischen Inhalten

4)   ELTERNARBEIT zur Förderung der schulischen Solidarität und zur Unterstützung des Schullebens

 

 ad1) Elternabende zum Kennenlernen

Die Lehrperson lernt die Eltern kennen

Die Eltern lernen die Lehrperson kennen

Die Eltern lernen die Eltern kennen

 

 ad2) Elternarbeit mit Spiel, Spaß und Feier

Die Arbeit soll stimmig präsentiert werden. Es soll gezeigt werden, was die „Klassengemeinschaft“ auf die Beine zu stellen vermag. (Weihnachts-, Faschings-, Muttertagsfeiern oder Wandertage)

 

ad3) Elternabende mit pädagogischen Inhalten

Diese können einen Vortrag mit anschließender Diskussion als Schwerpunkt haben, können aber auch der Präsentation neuer Unterrichtsmittel oder Lehrmethoden dienen.

·       Die Schule ist nicht nur „Schülerschule“, sie kann auch „Elternschule“ sein.

·       Die Eltern lernen auch zu Hause mit pädagogischen Problemen kompetent umzugehen.

·       Die Eltern bekommen Einblick in Unterrichtsmethoden

 

ad4) Elternarbeit zur Förderung der schulischen Solidarität

Durch größtmögliche Einbindung der Eltern wollen wir erreichen, dass sich diese vermehrt mit „ihrer“ Schule und deren Lehrpersonen identifizieren und die Arbeit in der Schule bestmöglich unterstützen.

 

Somit öffnen  wir  die Schule und sie wird zu einem Ort der Begegnung!

 

Beispiele von Elternaktivitäten: 

. Eltern basteln für die Schule

. Eltern gestalten den Rahmen des Elternsprechtages

. Eltern spielen Theater, lesen vor, musizieren in der Schule

. Eltern bieten in ihrem Spezialgebiet einen Workshop an

. Eltern helfen gelegentlich im Unterricht bei Projekten

 

 Elternabend der ersten Klassen:

im November 2009

 

Da die Eltern es lieben von ihren Kindern Spuren in der Klasse zu finden, diente dieser Elternabend dazu,

Spuren der Eltern für ihre Kinder zu hinterlassen.

Vor dem Elternabend wurden bewusst Spuren von den Kindern für ihre Eltern erzeugt.

Es wurde verschiedenes Material vorbereitet, aus dem die Eltern dann Spuren für ihre Kinder kreieren konnten (z.B. Thema : Halloween).

Auch Graffiti auf Plakaten wurden hergestellt.

 

        Es bleibt zu hoffen, dass diese Anregung der

        Eltern(mit)arbeit auf reges Interesse stößt und dem

        MITEINANDER und FÜREINANDER dient!

 

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„GEMEINSAMES  SINGEN  BZW.  MUSIZIEREN“

 

 ZIEL: Schüler sollen als Schulgemeinschaft gemeinsames Liedgut haben und das  

             Erlebnis kennen lernen, miteinander zu singen, musizieren und tanzen.

 

TEILZIELE

 

Schüler sollen Lieder bzw. Tänze unserer Kultur kennen lernen.

Schüler sollen auch Lieder bzw. Tänze fremder Kulturen kennen lernen.

Schüler sollen passend zum Jahresthema Musik und Tänze kennen lernen.

Schüler sollen miteinander als Schulgemeinschaft Feste musikalisch gestalten können.

Schüler sollen erleben, dass gemeinsames Singen, Musizieren und Tanzen verbindet und Freude macht.

 

RESSOURCEN

 

LehrerInnen der Musikschule stellen Instrumente vor und bringen musikalisches Talent mit.

Lehrerinnen sollen nach persönlichen Schwerpunkten (Singen, Musizieren, Tanz) mitwirken.

Personen (Eltern, Comenius Sprachenassistentin, SchülerInnen), die bereit sind, Lieder aus anderen Kulturkreisen zu vermitteln.

 

ZEITHORIZONT: 1 Stunde im Monat

 

DURCHFÜHRUNG

 

Eine Musikstunde wird monatlich auf einen Termin festgelegt. (Konferenz)

 

Lieder werden vorher im ME Unterricht erlernt. Gängige Lieder zu den Jahreszeiten und zu diversen Festen werden fixiert. Jeweils 2 Lehrerinnen übernehmen die Liedauswahl und die Leitung der monatlichen Stunde.

 

Feste und Feiern können musikalisch als Chorgemeinschaft umrahmt werden.

Auch die LehrerInnen der Musikschule werden in Planung und Durchführung miteinbezogen.

 

EVALUATION

 

Die Kinder können jederzeit ein gemeinsames Lied vorsingen.

 

Durch eine interkulturelle Singstunde können Kinder anderer Kulturkreise zeigen, dass sie in ihrer Sprache besser sind als die anderen Mitschüler und erleben so auch einmal im Mittelpunkt zu stehen.
Die österreichischen Kinder machen dabei die Erfahrung, wie schwierig es ist, ein Lied zu erlernen, wenn man die Sprache nicht versteht. Dies soll dazu beitragen, dass sie erkennen, wie es den Kindern „nicht deutscher Muttersprache“ oft im täglichen Unterricht ergeht.

 

Die Freude am Singen und Musizieren  und auch am Erlernen eines Instrumentes soll geweckt werden.

 

Unser Motto: "WO MAN SINGT DA LASS DICH NIEDER; DENN BÖSE MENSCHEN

                       HABEN KEINE LIEDER!"

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